Telekom Vertrag bundeswehr

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Ähnlich wie einige andere militärisch geführte Universitäten wie die École Polytechnique bietet die Universität nur zivile Studiengänge an. Die Inhalte haben in der Regel keinen Bezug zum Militär und entsprechen den Kursen an regulären deutschen Universitäten. Bachelor- und Masterstudien bestehen insgesamt aus 400 ECTS-Punkten. Aus diesem Grund gibt es auch eine kleine Anzahl hochbegabter Zivilstudenten, die von Industrie- und Finanzunternehmen wie Allianz, Bosch oder Munich Re gesponsert werden. Darüber hinaus bilden auch andere deutsche Ministerien und Bundesinstitutionen wie der Bundesnachrichtendienst einen Teil ihrer Mitarbeiter an der Universität aus. In Zusammenarbeit mit dem George C. Marshall European Center for Security Studies wurde ein Studiengang für Führungskräfte (International Strategic Studies) eingeführt. Die Universität hat auch internationale Studierende und bietet individuelle Mentoring- und Tutorenprogramme an. Die Universität der Bundeswehr hat Partnerschaftsverträge mit immer mehr internationalen Universitäten abgeschlossen.

Darüber hinaus ist es möglich, dass Zivilisten einen Doktortitel erhalten oder sich als Universitätsdozent qualifizieren (Habilitation). Alle Professoren sind Zivilisten und die Zahl der Professoren pro Student ist deutlich höher als an normalen deutschen Universitäten. So sind die Bedingungen für den Unterricht im Allgemeinen besser. Im Herbst 2009 führte die Universität den ersten militärisch bezogenen Ingenieurstudiengang namens Defence Engineering ein, der sich ausschließlich an zivile Studenten aus Industrieunternehmen und Bundesinstitutionen richtet. Militärstudenten der Universität haben in der Regel nur maximal 4 Jahre Zeit, um ihren Master im Intensivstudium mit mehr Inhalt zu bestehen. Wenn sie ihren Bachelor nach 2 1/4 Jahren nicht mit den notwendigen Noten abschließen, können sie nicht weitermachen. Da das Studium kürzer als an den üblichen deutschen Universitäten abgeschlossen werden muss, besteht das Studienjahr aus drei Trimestern statt der üblichen zwei Semester. 1970 entschied der damalige Verteidigungsminister Helmut Schmidt, dass die Ausbildung von Militäroffizieren in Deutschland überprüft werden müsse und ein umfassendes Studium umfassen müsse.

Nach einem Jahr legte die Ellwein-Kommission ihren Vorschlag zur Schaffung von zwei zivilen Kollegien innerhalb der Streitkräfte vor.

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